Gestern hat bei mir die Postbotin Red Dead Redemption gebracht, etwas umständlich ist dabei die Altersverifizierung, denn das Spiel ist ab 18Jahren.
Red Dead Redemption gilt zurecht als GTA des Westerns, denn man kann sich in der Spielewelt von Red Dead Redemption genauso frei bewegen wie in GTA. Auch wie bei Red Dead gibt es einen Saloon (Club in GTA), statt Autos zu klauen sucht man sich Pferd aus und es wird mit einem Revolver statt Raketenwerfer oder anderen automatischen Waffen geschossen. Rockstar Games bietet in seinem neuen Werk spielerische Freiheit in bester GTA-Tradition, setzt aber auf die Weiten des Wilden Westens als Schauplatz – Freiheit, Abenteuer und allerlei schräge Galgenvögel inklusive.

Solche Ausblicke entschädigen jeden langen Ausritt. Red Dead Redemption. Bildquelle: Rockstar Games
Das ganze Spiel beginnt mit einer Zugfahrt. John Marston (Hauptfigur in Red Dead Redemption) fährt in einer mit der Eisenbahn durch die Prärie und hört den Gesprächen der anderen Fahrgäste zu. Er lauscht, wie sich verschiedene Personen wie zwei ältere Damen, ein Vater mit seiner Tochter und einer Unterhaltung über einen künftigen Gouverneur, der endlich so richtig aufräumen will im Staat – aber womöglich selbst Dreck am Stecken hat… Das alles ist der Hintergrund für die Handlung, in der der ehemalige Bandit Marston im Auftrag einer ominösen Behörde – dem späteren FBI – seine früheren Kompagnons liquidieren soll.
Das geht aber mächtig schief, denn die Spielfigur wird vor den Toren der Stadt von den ehemaligen Kompagnons angeschossen und liegt halbtot im Staub – aber keine Sorge, er wird gerettet, schließlich muss das Spiel ja anfangen.
Am Anfang hilft man einer jungen Farmerin, schließlich hat sie einen gerettet. Die ersten Aufgaben dienen klar dem kennenlernen der verschiedenen Möglichkeiten des Spiels.
Das Reiten fällt in dem Spiel doch fast schwerer aus als gedacht, so muss man bei der XBox 360 öfter das “A” drücken, um das Pferd in dem Tempo zu halten. Pferde genießen in Red Dead jedoch einen Sonderstatus, während man in GTA alle Autos zerstören kann, sind Pferde in Red Dead geschützt. Will man auf ein umher stehendes Pferd zielen, so kann man dann nicht abdrücken… sollte es dennoch klappen, und man schafft es durch einen kniff auf ein Pferd zu schießen hat man sofort verloren (es erscheine eine Meldung, das man gegen das Gesetz verstoßen hätte…).
Man kann wie auch in Teil 4 der Grand-Theft-Auto-Reihe die Welt von Red Dead Redemption die Welt wahlweise auf eigene Faust erkunden, oder man folgt den auf der Übersichtskarte markierten Zielen zur nächsten Hauptmission und folgt der Handlung. Wenn man auf eigene Faust die Welt erkundet kann man unter anderem wilde Pferde zähmen, Tiere jagen… Feuer machen… usw…
In der riesigen Spielewelt braucht man keine Sorge zu haben, das man sich verirrt, zum einen gibt es eine Minikarte auf der man einen Strich sieht, welchen man zur nächsten Mission nur Folgen zu braucht. Zum anderen kann man in der riesigen Westernwelt von Red Dead Redemption die schnelleren Verkehrsmittel in Form von Postkutschen und der Bahn nutzen. Auch kann man jederzeit in der Wildnis ein Lager aufschlagen und dort zum einen den Spielstand sichern, sich zum anderen per Knopfdruck an früher besuchte Orte teleportieren.
Also viel spaß beim Reiten durch enge Canyons, Kakteenfelder, Siedlungen, Wälder, über Äcker und Berge und an Minen und Flüssen.
(Via: Eigene Spielerfahrung und Golem.de)
(Dieser Artikel erscheint auf CoffeeBreaks-Blog.com und PferdundReiter.org)
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