Bayerischer Bischof scheint ein neuer Traumberuf zu werden, vor allem für alle minderjährigen Straftäter scheint der Beruf des katholischen Bischof ideal zu sein: Schließlich kann man als Bischof ungestraft Kinder und Jugendliche verprügeln oder wahlweise sexuell missbrauchen, täglich saufen bis die Birne rot ist, Geld klauen, lügen das sich die Bretter biegen und natürlich seinen sexuellen Fantasien nachgehen (die Keuschheit gilt eh nur für das normale Volk).
Der eigentliche Vorteil wenn man Bischof ist, egal was man getan hat, man wird nicht wie zahlreiche Kanoniker, Vikare oder Direktoren und Erzieher an kirchlichen Schulen von den 1,2 Milliarden Euro bezahlt, die der Staat an Kirchensteuer für die katholische Kirche einzieht. Nein, wir die Steuerzahler bezahlen auch die „Rente“ der saufenden Bischöfe, um die Kirche und ihre Würdenträger zu unterstützen. Beide Kirchen erhalten jährlich allein 450 Millionen Euro von allen Steuerzahlern zusätzlich zur Kirchensteuer für Personalkosten der Bischöfe, Pfarrer und Theologen. Allein dem Bistum Augsburg, an dem Mixa tätig war, zahlt der Staat 2010 17,608 Millionen Euro an “Pflichtabgaben”, 2009 waren es noch knapp 17 Millionen.
Besonders schwarze Schafe wie Bischof Mixa werden von der Kirche weiterhin umsorgt und mit Geld geradezu überhäuft, er bedauert sicherlich, das er wegen seiner Verfehlungen genötigt wurde zurückzutreten, denn er wäre lieber einfach versetzt worden. Das kann man auch verstehen, denn die katholische Kirche macht es weltweit mit Priestern, welche Kinder und Jugendliche sexuell missbrauchen so. Zurücktreten sollte Mixa wegen der Vorwürfe, noch als Pfarrer Stiftungsgelder veruntreut zu haben, um seine Neigungen zum Alkohol und zum prügelnden Strafen von Heimkindern, aber auch um Falschaussagen. Zusätzlich soll er auch junge Priesterseminaristen aus dem “Collegium Willibaldinum” in seine Privatgemächer eingeladen haben, um mit ihnen in die Sauna zu gehen. Das nennt man doch ein Leben wie Gott in Frankreich: 8.000Euro Geld dafür kriegen, das man seinen Gelüsten freien lauf lässt.
Der gefallene “Würdenträger” der katholischen Kirche, der als Bischof vom Staat, also von den bayerischen Steuerzahlern, mit vermutlich 8.000 Euro Grundgehalt nicht schlecht honoriert wurde, sei nur von gewissen Ämtern zurückgetreten. Seinen Ruhestand darf er in einem Frauenkloster verbringen, genauer bei den Franziskanerinnen der Maria-Stern-Schwestern in Fünfstetten im Landkreis Donau-Ries. Wenn er will, darf er aber weiterhin seelsorgerisch tätig sein und Sakramente spenden. Der Ex-Bischof Mixa lässt es sich mit Steuergeldern gut gehen, die ihm ein Einkommen und einen Wohlstand sichern, der weit über das hinausgeht, was die meisten Menschen nicht nur im Ruhestand, sondern auch arbeitend erwarten können. Als Geistlicher schmäht man den Luxus und das Materielle nicht, und die katholische Kirche scheut sich nicht, ihren gestolperten Würdeträger weiterhin vom Staat bezahlen zu lassen, anstatt zumindest hier finanziell einzuspringen.
Bis zu seinem Lebensabend wird es Mixa richtig gut gehen, denn er erhält nicht nur weiter Steuergelder in Höhe von 5.400 Euro monatlich brutto( 70 Prozent seines früheren Bischofsgehalts), sondern auch eine Aufwandsentschädigung als früherer Militärbischof. Die Kosten für den Alterswohnsitz trägt die Kirche und damit auch zum Teil alle Steuerzahler.
Ich frage mich, wie die Kirche das nur den Gläubigen verkaufen will? Kein Wunder, das die Jugendlichen alle früh anfangen Alkohol zu trinken, zu prügeln und zu klauen… denn das sind die besten Voraussetzungen um es in der katholischen Kirche weit zu bringen – und anstatt Gefängnis gibt es einfach einen schönen Ruhesitz und über 5.400 Euro monatlich. Da kann kein Möchtegern-Rapper mithalten.
Zum Glück zahle ich keine Kirchensteuern mehr, denn sonst würde ich mich noch viel mehr ärgern.
Quelle: heise
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