Wenn man einer neuen Studie des Psychologen Frank Fischer von der Münchner LMU glaubt, dann sollten wir beim lernen und arbeiten lieber häufiger stehen.
Denn nach der Studie haben wir, wenn wir häufig aufsehen und im Stehen arbeiteten 24 Prozent mehr Ideen und treffen in 25 Prozent der Fälle bessere Entscheidungen als Menschen, welche lange und ununterbrochen sitzen.
Daraus lässt sich sich die einfache Schlussfolgerung ziehen: Klassischer Frontalunterricht, bei dem Schüler ruhig sitzen und zuhören müssen, hilft weder dem Erlernen von Neuem, noch werden dadurch Initiativkräfte gefördert und oder verstärkt. Und das betrifft nicht nur klassischen Schulunterricht, sondern durchaus auch Erwachsenenseminare, Workshops und Trainings.
Ich bin schon immer ein Anhänger der Stehpulte, denn so kann man aufstehen und auch an dem Pult weiter arbeiten. Wer als Trainer oder Lehrer arbeitet, kann das dauernde sitzen durch verschiedene Maßnahmen verhindern: Gruppenarbeiten oder das man Schüler an die Tafel holt.
Leider hat man gerade als Student nicht die Möglichkeit, seinem Professor vorzuschreiben, das er nicht dauernd Frontalunterricht absolvieren soll.

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